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Metal Valley muss vor allen Dingen dem Image der Non-Ferrobetriebe einen positiven Impuls geben. Eines der Ziele ist ein einheitliches Erscheinungsbild für Universitäten und andere Wissenslieferanten, um unsere Erfahrung zu bewahren, zu bündeln und zu vergrößern."
Was heute Metal Valley genannt wird, umfasst ein Gebiet von gut 40 Hektar und war früher unter dem Namen Lips bekannt, dem Unternehmen, das unter anderem Schiffsschrauben herstellte. Im Laufe der Jahre wurden die Unternehmensaktivitäten gesplittet und unter bekannten Namenwie LDM, Wärtsilä und Alcoa ausgeweitet. Sapa ist ein relativ neues Glied der Kette und ging aus der Bündelung der Kräfte von Alcoa und der schwedischen Orkla hervor.
Gleiche Interessen
Obwohl alle Unternehmen der Non-Ferrobranche angehören, sind ihre Produkte laut Priest volkommen
unterschiedlich, und so bietet sich eine ideale Basis zur Zusammenarbeit. „Wir beißen einander nicht, sondern stärken uns gegenseitig, weil wir die gleichen Interessen zur Lösung von Fragen wie der Verknappung auf dem Arbeitsmarkt, der Umwelt, Infrastruktur und Kommunikation mit Behörden verfolgen. Außerdem haben wir alle die Fähigkeit, gemeinsam eine Anziehungskraft auf jeden auszuüben, der zu unserer Innovation beiträgt.
Wir erwarten, dass auch die anderen Unternehmen auf diesem Gebiet mitziehen. Sie haben bereits Interesse
gezeigt.“ Die drei Unternehmen LDM, Sapa und Wärtsilä, die jetzt zusammenarbeiten, sind jedes Bestandteil multinationaler Konzerne. Sollte Innovation nicht auf Initiative der Zentrale eines multinationalen Konzerns erfolgen? Priest: „Ich glaube, dass ich in unser aller Namen spreche, wenn ich sage, dass Innovationen im Allgemeinen vor Ort entstehen. Wir sprechen mit unseren Kunden und kennen deren Bedarf. Und dafür überlegen wir uns die richtigen Lösungen. Für LDM gilt das ohnehin, weil unsere Politik darauf ausgerichtet ist, den Umsatz unserer Produktspecials jährlich um 10 Prozent zu erhöhen. Diese treten an Stelle der traditionellen Massenprodukte. Als „Special“ sehen wir ein Produkt an, dass die internationale Konkurrenz nicht herstellen kann oder will, uns jedoch einen zufriedenstellenden Gewinn liefert. Das kann in Verbindung mit speziellen Zusammenstellungen der Fall sein: Man denke an eine bestimmte Kupferlegierung. Manchmal hängt es mit der Ergänzung um einen logistischen Mehrwert zusammen, wenn ein Kunde zum Beispiel sein Produkt irgendwo auf Welt immer zu bestimmten Zeiten angeliefert haben möchte. In allen Fällen ist Sachverstand gefordert. Wissen ist deshalb für alle Unternehmen in Metal Valley wichtig. Deshalb wollen wir einander bei der Suche nach der richtigen Lösung stärken.
Schokolade
Laut Priest bringt die Zusammenarbeit noch einen weiteren Marktvorteil. „Wir sind jedes für sich bereits gut laufende Unternehmen, jedes von uns hat jedoch weltweit eine kommerziell erfolgreichere Verkaufsgeschichte, da wir potentiellen Abnehmern jetzt mitteilen können, dass wir von Metal Valley aus operieren, wo fünfzehnhundert Menschen in demselben Bereich arbeiten. Das imponiert international. Ich vergleiche das gerne mit verschiedenen Sorten Schokolade, die wir in einem hübschen Geschäft präsentieren. |